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GA vom 28.11.2017

Jugendbegegnungen sollen weiter gefördert werden

ZUSAMMENARBEIT
Beirat der Deutsch-Polnischen Stiftung „Nadzieja“ traf sich in Rhauderfehn.

RHAUDERFEHN - Im Rathaus Rhauderfehn traf sich kürzlich der Beirat der Deutschpolnischen Stiftung „Nadzieja“ („Hoffnung“) unter der Leitung von Helmut Collmann. Im Mittelpunkt standen dort die bisherigen Internationalen Jugendbegegnungen, die seit 1991 vom Arbeitskreis Schule Rhauderfehn (AKSR) durchgeführt werden. Die Stiftung wurde 1991 vom AKSR gegründet. Die jährlichen Sitzungen finden abwechselnd in Rhauderfehn und Szamotuly bei Posen statt.

Zum diesjährigen trinationalen Treffen der Jugendlichen aus Polen, Deutschland und Russland traf man sich in einem Camp in Tjumen/Westsibirien. Es stand unter dem Thema „Freunde finden, Grenzen überwinden“.

Die Leitung der deutschen Gruppe hatte, wie im vergangenen Jahr, die Studentin Mareke Hauschild aus Collinghorst. „Dass diese Begegnungen in Tjumen stattfinden können, ist ein Verdienst von Ludmila Chromina, die sich unermüdlich - auch im Rahmen des Künstleraustausches mit dem Kunstkreis Rhauderfehn - für die Begegnungen zwischen russischen und deutschen Jugendlichen einsetzt“, heißt es in einer Mitteilung des AKSR. Von deutscher Seite bereitet Johanne Hinrichs vom AKSR die Begegnungen vor. Seit zwei Jahren nehmen auch polnische Jugendliche teil.

Auf der Beiratssitzung berichtete Sarah Ostendörp aus Rhauderfehn von ihren sehr positiven Eindrucken.

Die Stiftungsmitglieder waren sehr beeindruckt von ihren Erklärungen und beschlossen einstimmig, diese Begegnungen fortzusetzen. .Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, um Kinder und Jugendliche - mit und ohne Behinderungen - aus drei unterschiedlichen Ländern zusammenzuführen, damit sie gemeinsame Ferien verbringen, ihren Horizont erweitern, unterschiedliche Erfahrungen austauschen, Verständnis füreinander entwickeln und neue Freundschaften schließen können", begründete der Beirat. Dabei sollten insbesondere auch junge Menschen einbezogen werden, die sonst keine oder nur sehr eingeschränkte finanzielle Möglichkeiten der Teilnahme an einem internationalen Austausch haben. Gerade in den heutigen unruhigen Zeiten seien gegenseitiges Verständnis und Verständigung sehr wichtig.

Es steht jetzt schon fest, dass die Begegnung im nächsten Jahr in Hannover in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Jugendwerk stattfinden wird. Die nächste Beiratssitzung ist in Szarnotuly vom 7. bis 9. September.

Deutsche und polnische Beiratsmitglieder der Stiftung "Hoffnung" trafen sich im Rathaus Rhauderfehn: (vorne von links). Geschäftsführer Maciej Adamski, Johanne Hinrichs, Beiratsvorsitzender Helmut Collmann, Sarah Ostendörp, Jörg Furch, Ingrid Broich, Herbert Broich sowie (Mitte von links) Hermann Bergmann, Hubert Til, Adela Gorka; 3. Reihe: Katarzyna Grec, lwona Rebelka, llona Drszczyk, Anna Haas und (hinten von links) Theo Lüken, Helmut Fennen und Zygmunt Mikolajczak.