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Jugendbegegnungen

24. Trinationale Jugendbegegnung 2018

Freunde finden, Grenzen überwinden war das Motto der 24. Internationalen Jugendbegegnung, die vom Paritätischen Jugendwerk mit insgesamt 60 Jugendlichen aus Polen, Russland und Deutschland im Naturfreundehaus in Hannover durchgeführt wurde. Dabei waren auch Jugendliche aus Rhauderfehn.
Die zehn Jugendlichen vom Arbeitskreis Schule Rhauderfehn e.V. (AKSR) wurden begleitet von Mareke Hauschild, Sarah Ostendörp und Darius Prahm. Finanziell unterstützt wurde der AKSR durch die Gemeinde Rhauderfehn, vom Landkreis Leer, dem Deutsch/Polnischen Jugendwerk und aus Spenden. Das Besondere an dieser Ferienmaßnahme war, dass auch Kinder aus einkommensschwachen Familien und Kinder mit Handicaps teilnehmen konnten, die sonst keine oder nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten der Teilnahme an einem internationalen Austausch haben.
Die Jugendlichen erlebten zwei erlebnisreiche Wochen mit einem abwechslungsreichen Programm mit Ausflügen, Sport, Spiel, Kreativangeboten, Lagerfeuer und tollen Workshops, die gemeinsam mit den Partnerorganisationen und den Jugendlichen gestaltet wurden. Beim gemeinsamen Tun stand im Mittelpunkt, Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen und über ihr Leben zu erfahren. Einige kannten sich bereits von der Begegnung in Russland und konnten Freundschaften vertiefen.
Beim Tag der Begegnung moderierte Mareke Hauschild die Festveranstaltung mit Vorführungen der Jugendlichen und Vorstellung der Projekte, die in den Workshops erarbeitet wurden. Dazu waren auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Hannover, Thomas Hermann, Bezirksbürgermeister Buchholz-Kleefeld, Henning Hofmann, sowie von der Gemeinde Rhauderfehn der stellvertretende Bürgermeister Kai-Uwe Zeusel und vom AKSR Ingrid und Herbert Broich und als Dolmetscherin Anna Haas eingeladen. Alle Redner waren sich einig, dass diese trinationalen Jugendbegegnungen mit Polen, Russland und Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und damit zum Frieden leisten und fortgesetzt werden sollen.
Im nächsten Jahr werden die Jugendlichen zu einem 14-tägigen Ferienaufhalt nach Szamotuly/Polen eingeladen. In Szamotuly besteht auch seit 25 Jahren die vom AKSR gegründete Deutsch-Polnische Stiftung Nadzieja (Hoffnung).

Foto vom Tag der Begegnung im Naturfreundehaus Hannover mit Jugendlichen aus Polen, Russland und Deutschen mit ihren Betreuern und Betreuerinnen. Sitzend von links: Herbert Broich, Ingrid Broich, Sarah Ostendörp, Betreuer Valerie aus Russland, Mareke Hauschild, Kai-Uwe Zeusel, Ludmila Chromina und weitere Betreuer aus Russland, Anne Günther und Sarah Mick vom Paritätischen Jugendwerk, Thomas Herman, Bürgermeister aus Hannover, Henning Hofmann, Bezirksbürgermeister und weitere.

Bilder vom Tag der Begegnung

Jugendbegegnung 2018

Freunde finden, Grenzen überwinden“ als Motto der Internationalen Jugendbegegnung in Hannover im Juli 2018
Rhauderfehn – Nachdem im letzten Jahr die Jugendbegegnung in Tjumen/Westsibirien unter Leitung von Ludmila Chromina stattgefunden hat, wird in diesem Jahr die Jugendbegegnung in der Zeit vom 15. bis 28. Juli im Naturfreundehaus in Hannover vom Paritätischen Jugendwerk durchgeführt.
Die Jugendlichen aus Deutschland, Polen und Russland treffen sich dort und verbringen gemeinsam zwei spannende und erlebnisreiche Wochen miteinander. Sie erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen, Sport, Spiel, Kreativangeboten, Lagerfeuer und tollen Workshops, das gemeinsam mit den Partnerorganisationen und den Jugendlichen gestaltet wird. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, junge Leute aus anderen Ländern kennenzulernen und etwas über deren Leben zu erfahren. So entsteht vielleicht auch die eine oder andere neue Freundschaft, die auch über die Freizeit hinweg andauert. Gegenseitige Vorurteile können abgebaut werden und sind ein wichtiger Beitrag zum Frieden.
Bei der Begegnung sollen insbesondere auch junge Menschen einbezogen werden, die sonst keine oder nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten der Teilnahme an einem internationalen Austausch haben.
Für Sarah Ostendörp, die an der Begegnung im letzten Jahr in Tjumen teilgenommen hat und jetzt als Betreuerin teilnimmt, sind solche Begegnungen „eine Brücke zwischen den drei Ländern Polen, Russland und Deutschland, eine Brücke zwischen den Jugendlichen und eine Brücke zu den Kulturen“. Nach Auffassung von Herbert Broich, 1. Vorsitzender des AKSR, sind diese Treffen ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit des AKSR. Nach seiner Auffassung sind Jugendliche, die Freunde im Ausland haben, weniger anfällig gegenüber rechten Parolen, Ausländerfeindschaft und Antisemitismus.
Zur Vorbereitung trafen sich die verantwortlichen Leiter aus Rhauderfehn, Polen und Russland in Hannover. Für den Arbeitskreis Schule Rhauderfehn (AKSR) ist das bereits die 26. Jugendbegegnung. Mit dem AKSR war auch Ludmila Chromina aus Tjumen von Anfang an als Initiatorin der Begegnungen dabei.

Vom AKSR werden zehn Jugendliche und zwei Betreuerinnen, Mareke Hauschild und Sarah Ostendörp, teilnehmen.
Rückfragen zu unserer internationalen Jugendbegegnung beantworten wir gerne: Ingrid und Herbert Broich, Tel. 04967-253, Hanne Hinrichs (AKSR) 04967-912312 und Egon Plaisier, Leiter der Tafel, 04967-91284-11.

Jugendbegegnung 2017

Trinationalen Jugendbegegnung in Tjumen/Westsibiri

Am Ende der Sommerferien sind Jugendliche vom Arbeitskreis Schule (AKSR) aus Rhauderfehn und Umgebung von ihrer 25. Jugendbegegnung mit russischen Jugendlichen aus Tjumen/Westsibirien zurückgekehrt. Zum dritten Mal nahmen auch Jugendliche aus Polen von der Stiftung „Hoffnung“, mit der der AKSR seit 1992 eng zusammenarbeitet, teil. Die Leiterin der Gruppe, Mareke Hauschild aus Collinghorst, lobte besonders die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, mit der sie zusammen mit der polnischen Gruppe in Russland empfangen wurden.

Das Motto der Begegnung lautete: „Freunde finden – Grenzen überwinden“. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus Rhauderfehn und Umgebung sowie aus Polen kamen aus einkommensschwachen Familien. Unterstützt wurde die Maßnahme vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, dem Paritätischen Jugendwerk, vom Landkreis Leer, der Gemeinde Rhauderfehn und von hiesigen Banken. Der Aufenthalt wurde von der russischen Seite getragen. Ludmila Chromina, die seit 25 Jahren in Tjumen für die Jugendbegegnungen verantwortlich ist, hatte ein umfangreiches Programm in einem Camp in der Nähe von Tjumen mit vielen gemeinsamen Aktivitäten wie Theater, Schwimmen, Sport, sowie Ausflüge in die nähere Umgebung vorbereitet, das gemeinsam gestaltet wurde. Der Kontakt zu den anderen russischen Kindern im Camp war unkompliziert und durch Herzlichkeit geprägt.

Es steht jetzt schon fest, dass im nächsten Jahr die trinationale Jugend-Begegnung fortgesetzt wird.

Die Leiterin der deutschen Gruppe, Mareke Hauschild betonte in ihrer Abschiedsrede, dass sie der Jugendbegegnung treu bleiben möchte und sie bei der Rückbegegnung im kommenden Jahr auf jeden Fall dabei sein möchte. Von links : Adela Gorna (Polen), Ludmila Chromina (Tjumen), Mareke Hauschild, Rhauderfehn

Die deutsche und polnische Gruppe verabschiedet sich auf der Bühne bei den russischen Gastgebern für die Gastfreundlichkeit.

Weitere Bilder von der Jugendbegegnung